Fraunhofer IWS

Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden ist durch zwei sich überlappende Arbeitsbereiche gekennzeichnet, die Lasertechnik und die Oberflächentechnik. Die Entwicklung von Technologien und Systemen mit dem maßgeschneiderten Licht des Lasers und die Herstellung funktionaler Oberflächen sind spannende Forschungsfelder mit großartigen Perspektiven für die Zukunft.

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Fraunhofer IWS basieren auf einem ausgeprägten werkstofftechnischen Know-how verbunden mit umfangreichen Möglichkeiten der Werkstoff- und Bauteilcharakterisierung. Der Werkstoff ist ein zentrales Element der Fertigungstechnik. Und die Nanotechnik gewinnt in der Werkstoff- und Fertigungstechnik der Zukunft zunehmend an Bedeutung. Auf beiden Gebieten hat das Fraunhofer IWS Dresden Kernkompetenzen auf- und ausgebaut.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Anlagen- und Systemherstellern kann das Fraunhofer IWS seinen Kunden Problemlösungen aus einer Hand anbieten. Diese beruhen in der Regel auf neuartigen Konzepten, welche auf der Gesamtbetrachtung des Bearbeitungssystems, des Verfahrens sowie des Werkstoff- und Bauteilverhaltens basieren. Die ständige Erweiterung der Ausstattung des IWS garantiert die effektive Bearbeitung von Aufgaben auf hohem Niveau und entsprechend dem neuesten Stand der Technik.

Forschungshighlights des Fraunhofer IWS:

  • flexible, additive Fertigung funktionaler Bauteile
  • Meilensteine in der Batterieforschung
  • Laser stempelt Mikrostrukturen
  • diamantartige Schichten sparen Treibstoff
  • Remote-Laserschneiden von Metallen
  • Fügen im Flugzeugbau - mehr Effizienz durch Leichtbau
  • künstliche Mini-Organismen statt Tierversuche
  • Lebensdauersteigerung von Turbinenschaufeln mit dem Laser
© Fraunhofer IWS

Laserstrahlhärten.

Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

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01277 Dresden

Deutschland

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Aktuelles

25.7.2019

Erneute internationale Auszeichnung für Christoph Leyens

Für sein erfolgreiches globales Engagement auf dem Gebiet der Additiven Fertigung wurde Prof. Christoph Leyens zum Adjunct Professor der University of Waterloo, Ontario, Kanada, ernannt. Bereits Anfang dieses Jahres wurde dem Direktor des Instituts für Werkstoffwissenschaft der TU Dresden und Direktor des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS die gleichnamige Ehrung durch die RMIT University, Melbourne, Australien zuteil.
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18.6.2019

Saubere Lunge dank Laserprozessabsaugung

In Branchen wie der Autoindustrie lassen sich mit dem Laser-Remoteverfahren blitzschnell Bauteile bearbeiten. Allerdings entstehen dabei gesundheitsschädliche Emissionen, die Lungenschädigungen hervorrufen können. Wissenschaftler des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS haben sich im Rahmen des IGF-Forschungsprojektes »CleanRemote« mit diesem Problem beschäftigt. Per Absaugvorrichtung verringern sie Partikel und Gase in der Luft.
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3.6.2019

Preiswerte Energiespeicher für das Elektroauto von morgen

Um Batterien künftig preisgünstiger und umweltschonender herstellen zu können, haben Forscher am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden ein neues Produktionsverfahren entwickelt. Dabei beschichten sie die Elektroden der Energiespeicherzellen mit einem trockenen Film statt mit flüssigen Chemikalien. Das spart Energiekosten und macht giftige Lösungsmittel in diesem Prozessschritt überflüssig. Ein finnisches Unternehmen erprobt die neue IWS-Technologie bereits erfolgreich in der Praxis.
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27.5.2019

Wasserdicht dank flinker Laser

Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden haben ein neues Laserschweißverfahren entwickelt, das auf einem schnell pendelnden Laserstrahl basiert. Diese Technologie unter der Bezeichnung »remoweld®FLEX« eignet sich für qualitativ besonders anspruchsvolle Prozesse – insbesondere für Bauteile, die gegen Wasser und andere unerwünschte Umwelteinflüsse mediendicht verschlossen werden müssen. Dazu gehören bislang als nahezu unschweißbar geltende Gehäuse für elektrische und elektronische Bauteile, Wärmetauscher und Kühlung, die häufig aus Alu-Druckguss bestehen. An der Entwicklung beteiligt waren das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS sowie die Maschinenfabrik Arnold aus Ravensburg.
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