Fraunhofer FEP

Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Das Fraunhofer FEP bearbeitet die Themen Vakuumbeschichtung, Oberflächenbearbeitung und -behandlung mit Elektronen und Plasmen und Technologien für flexible organische Elektronik. Grundlage der Arbeiten sind die Kernkompetenzen Elektronenstrahltechnologie, Sputtern und plasmaaktivierte sowie PECVD-Hochratebeschichtung, Technologien für organische Elektronik und IC-/Systemdesign. Es bietet ein breites Spektrum an Forschungs-, Entwicklungs- und Pilotfertigungsmöglichkeiten, insbesondere zur Behandlung, Sterilisation, Strukturierung und Veredelung von Oberflächen an. Außerdem werden OLED-Mikrodisplays, Sensoren, optische Filter und flexible OLED-Beleuchtung entwickelt. Ziel ist, das Innovationspotenzial der Technologien für neuartige Produktionsprozesse und Bauelemente zu erschließen und es Kunden nutzbar zu machen. Unsere Technologien und Prozesse finden Anwendung im Maschinenbau, in Transportwesen/Automotivebereich, der Biomedizintechnik, in medizinischen Applikationen, der Architektur und für den Kulturguterhalt, in der Verpackungsindustrie, im Bereich Umwelt und Energie, der Optik, Sensorik und Elektronik sowie in der Landwirtschaft.

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Grüne OLED.

Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Winterbergstraße 28

01277 Dresden

Deutschland

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Aktuelles

18.11.2019

GLASS4FLEX – Neue Prozesstechnologien als Wegbereiter für flexible Glasanwendungen in optischen Systemen

Ultradünnglas – nur so dick wie ein menschliches Haar – ist als Material für die Massenfertigung optischer Komponenten und Bauteile und als Verkapselung optischer und optoelektronischer Systeme bestens geeignet. Dessen Herstellung erfordert nun eine komplett abgestimmte Prozesskette vom Hersteller bis zur Funktionalisierung. Diese soll im Verbundprojekt GLASS4FLEX bis 2022 geschaffen werden.
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4.11.2019

Schnelltest für hohe Milchqualität

Lebensmittelsicherheit und -qualität haben in Deutschland und der Europäischen Union einen sehr hohen Standard erreicht. Dies gilt auch für die Milchindustrie. Dennoch können Verunreinigungen, Pestizide und Antibiotika in die Milch gelangen – mit Auswirkungen auf die Verbrauchergesundheit. Im von der europäischen Kommission geförderten Projekt MOLOKO entwickeln Fraunhofer-Forschende gemeinsam mit Partnern einen optoplasmonischen Sensor, der eine schnelle Vorortanalyse von Qualitäts- und Sicherheitsparametern von Milch ermöglichen soll. Das Frühwarnsystem wird der Industrie künftig helfen, Kosten, Zeit und Gallonen an Produktabfall drastisch zu reduzieren und die Produktion der gesamten Lieferkette zu optimieren.
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11.10.2019

Smarte antibakterielle Oberflächen mittels bidirektionaler Displaytechnologie

Das Fraunhofer FEP beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Entwicklung von Prozessen und Anlagen zur Reinigung, Sterilisation und Oberflächenmodifizierung. Das Institut hat sich im Rahmen eines internen Förderprojektes mit einem neuartigen Ansatz zur automatisierten Detektion und Inaktivierung von Biofilmen beschäftigt. Erste Ergebnisse werden auf der parts2clean (22.10. – 24.10.2019, in Stuttgart, Stand Nr. C 31, Halle 9) vorgestellt.
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24.9.2019

Neue Optionen für eine längere Funktionsdauer von biologischen Herzklappenprothesen

Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Entwicklung von Prozessen und Anlagen zur Reinigung, Sterilisation und Oberflächenmodifizierung. Mit dem am Institut neu entwickelten Verfahren SULEEI kann dezellularisiertes Perikard-Gewebe zur Stabilisierung und Sterilisation (S) durch foto-initiierte ultraviolette Quervernetzung (U) mit niederenergetischem Elektronenstrahl (LEEI) behandelt und vernetzt werden. Dieses Verfahren wird in der Klinik für Herzchirurgie an der Technischen Universität Dresden (TUD) getestet. Erste Ergebnisse werden auf der XPOMET (10. - 12. Oktober 2019, in Berlin) im Showcase „Future Hospital“ und am Stand des Fraunhofer FEP vorgestellt.
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