Fraunhofer ILT

Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

© Fraunhofer ILT

Plasmastrahlungsquelle.

Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT zählt weltweit zu den bedeutendsten Auftragsforschungs- und Entwicklungsinstituten im Bereich Laserentwicklung und Laseranwendung. Die Kernkompetenzen des Instituts orientieren sich an der Entwicklung neuer photonischer und Laserstrahlquellen, der optischen Systemtechnik sowie an deren Anwendung in Lasermess- und Prüftechnik sowie Laserfertigungstechnik. Schwerpunkte sind

  • Hochleistungs-Festkörperlaser, Faser- und Diodenlaser sowie der dazu nötigen Fertigungstechnik
  • Wellenlängenabstimmbare Laserstrahlquellen sowie photonische Strahlquellen von EUV bis IR
  • Spektroskopische und interferometrische Laser-Messtechnik für Materialanalytik, Medizin und Umweltmesstechnik
  • Laserbasierte Fertigungsverfahren zum Schweißen, Schneiden, Abtragen, Bohren und zur Mikro- und Nanobearbeitung
  • Laserbasierte generative Fertigungsverfahren für den 3D-Druck sowie Oberflächenveredelungsverfahren, wie Laserpolieren, Modifizieren und Beschichten

Übergreifend befasst sich das Fraunhofer ILT mit Laseranlagentechnik, Prozessüberwachung und -regelung, Modellierung sowie der gesamten Systemtechnik. Das Leistungsspektrum reicht von Machbarkeitsstudien über Verfahrensqualifizierungen bis hin zur kundenspezifischen Integration von Laserprozessen in die jeweilige Fertigungslinie.

Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Steinbachstr. 15

52074 Aachen

Deutschland

Telefon +49 241 8906-0

Fax +49 241 8906-121

Aktuelles

12.4.2019

E-Mobility: Mit Roboter und Laser optimal gefügte Batteriezellen für Elektro-Rennwagen

Keine Elektromobilität ohne Laser: So lautet ein Motto der LASER World of PHOTONICS 2019. Passend zum Thema demonstriert das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT anhand des Laser-Based Tape-Automated Bonding (LaserTAB), wie sich selbst sehr unterschiedliche Batteriezellen und Leistungselektronik dank Roboterunterstützung prozesssicher, schnell und präzise lasermikroschweißen lassen. Auf dem Messestand A2.431 können Besucher den Elektro-Rennwagen »eace05« des Ecurie Aix - Formula Student Teams der RWTH Aachen als gelungenes Beispiel für den Einsatz von Lasertechnik in der Elektromobilität bewundern. Er enthält mit dem Laser geschweißte Batterien sowie mit Laser geschnittene CFK-Bauteile.
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4.4.2019

Laser goes green: Effizientes Wertstoff-Recycling aus Elektronikgeräten

Seit 2015 erforschen neun Projektpartner aus vier Ländern in dem EU-Projekt »ADIR – Next generation urban mining – Automated disassembly, separation and recovery of valuable materials from electronic equipment«, wie sich automatisiert Elektronik zerlegen und darin enthaltene wertvolle Stoffe zurückgewinnen lassen. Am 17. Mai 2019 stellen die Projektpartner auf dem ADIR Demo-Day in Goslar wichtige Ergebnisse in Theorie und Praxis vor. Koordinator des EU-Projekts ist das Aachener Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT.
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27.3.2019

Mit Laserlicht zur gedruckten Elektronikvielfalt

Die Ansprüche an die bauteilintegrierte Elektronik sind in den letzten Jahren in vielen Branchen so stark gestiegen, dass sie sich oft nicht mehr mit konventionellen Elektronikkomponenten realisieren lassen. Als Alternative befindet sich die gedruckte Elektronik auf dem Vormarsch. Welche Rolle der Laser dabei spielt, zeigen die Experten des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT aus Aachen auf der Hannover Messe vom 1. bis 5. April 2019. Zu den Highlights zählen der direkt gedruckte Dehnungsmesssensor, die lokal vergoldeten Kontakte und das elektrisch leitende Glasfaservlies.
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14.3.2019

Turbinenbau – Ökonomie und Ökologie im Einklang

Ein neuer Begriff wurde auf der »5. Conference of the ICTM International Center for Turbomachinery Manufacturing Aachen« am 6. und 7. Februar 2019 geprägt: Rund 200 Teilnehmer aus 18 Ländern diskutierten, wie sich der Zustand »ecolonomical« erreichen lässt, bei dem Kosten und Umweltbelastung im Bereich der Fertigung und dem Einsatz von Turbinen reduziert werden können.
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