Elektrochemische Energiespeicher

Fraunhofer IST wird Mitglied in der Fraunhofer-Allianz Batterien

Fraunhofer IST / 20.8.2019

Die Fraunhofer-Allianz Batterien bündelt das Know-how der Fraunhofer-Gesellschaft im Bereich elektrochemischer Energiespeicher. Seit kurzem ist nun auch das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST dabei, vertreten durch die Ingenieure Sabrina Zellmer und Stefan Blume.

© Fraunhofer IST, Falko Oldenburg
Elektroden für die Herstellung von Batteriezellen.

Die über 20 Mitglieder der Fraunhofer-Allianz Batterien beschäftigen sich schwerpunktmäßig damit, geeignete technische und konzeptionelle Lösungen im Bereich der elektrochemischen Energiespeicher unter besonderer Berücksichtigung der sozialen, ökonomischen und ökologischen Konsequenzen zu entwickeln und in die Anwendung zu überführen. Dabei spielen sowohl primäre als auch sekundäre (wieder aufladbare) Systeme, eine Rolle – von der Kleinstanwendung, wie zum Beispiel Knopfzellen bis zu großen stationären Systemen wie Redox-Flow-Batterien. Ziel der Allianz ist es, die Forschung im Bereich der elektrochemischen Energiespeicher zu einem zentralen Geschäftsfeld zu entwickeln und weiter auszubauen. Die Kompetenzen der Fraunhofer-Allianz Batterien umfassen dabei die Themen Material, Zellproduktion, System, Simulation und Testung.

Das Fraunhofer IST betreibt in Braunschweig gemeinsam mit dem Fraunhofer IKTS und dem Fraunhofer IFAM das Fraunhofer-Projektzentrum für Energiespeicher und Systeme ZESS, das sich mit der Produktion innovativer mobiler und stationäre Energiespeicher befasst und diese an die industrielle Reife heranführt. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Herstellung neuartiger Festkörperbatterien, sogenannte ASSB – All Solid State Batteries. Die Aktivitäten decken den kompletten Lebenszyklus von Batteriesystemen ab – vom Rohstoff bis zum Batterierecycling.